(Aus)-geliefert
Sprechstunde bei Frau Dr. Freud
Der Zwangspause geschuldet, durch welche unsere Welt gerade komplett auf den Kopf gestellt ist, ertappe ich mich fast täglich dabei, in ruhigen Minuten entspannt auf der Couch meines Wohnzimmers liegend, in Erinnerungen vergangener Erlebnisse zu versinken.
Es gab unzählige großartige, interessante, spannende und unvergessliche Sessions.
Ich erinnere mich sehr gern zurück.
Und an diese ganz besonders.
Wie alles begann
Wer mich kennt, weiß, ich bin für Vieles offen und stets für verschiedenste Rollenspiele, insbesondere Erziehungsspiele, zu begeistern. So auch für diese Spielidee:
Vor gut einem Jahr schrieb mich mein heutiges Spielzeug per Mail an und bat mich um Erziehung.
Von seiner Renitenz geprägt, fiel es ihm äußerst schwer, seinen inneren Wunsch nach Hingabe und Verehrung im realen Leben umsetzen zu können.
Zu oft hatten sich diverse vorangegangene Sessions als unbefriedigend erwiesen.
Zu inkonsequent.
Zu wenig konsequent geführt.
Zu wenig fordernd.
Dabei sehnte er sich so sehr danach, sich einer Lady, eben nicht nur gespielt, sondern aus innerer Überzeugung heraus unterzuordnen.
Wie der Zufall manchmal so spielt, erschien genau in dieser Phase das Interview „Chrisportage“.
Dieses sollte den Wendepunkt für ihn darstellen. Davon inspiriert und angetan, schrieb er mich an.
Eine erste Begegnung folgte.
Wir verstanden uns auf Anhieb.
Und unsere gemeinsame Reise begann.
Eine besondere Idee entsteht
Von Session zu Session groovten wir uns mehr und mehr aufeinander ein- beschritten neue Wege, gingen gemeinsam schon an viele Grenzen, überschritten sie teilweise und sind noch lange nicht am Ende unserer Abenteuerreise angelangt.
Wir entwickelten uns von Session zu Session weiter.
Immer wieder sprudeln neue Ideen nur so aus uns heraus.
Vertrauen, Ehrlichkeit und Offenheit wuchsen und bildeten die wichtigen Grundpfeiler jeder unserer Sessions.
Gleichzeitig gab es Themen, über die es ihm immer noch schwerfiel zu sprechen.
Verborgen gebliebene Phantasien.
Unerfüllte Sehnsüchte.
Ängste.
Genau daraus entstand die Idee eines besonderen Rollenspiels, das in ein Verhörspiel verpackt werden sollte. Bei diesem würde ich freie Hand bezüglich der Gestaltung bzw. Umsetzung haben, so meinen Sadismus ungeniert ausleben und ihn seinen Ängsten und Sehnsüchten tief ins Auge blicken lassen.
Frau Dr. Freud
Frau Dr. Freud hatte ihr therapeutisches Spektrum um einige sehr unkonventionelle Methoden erweitert.
Methoden, die darauf ausgelegt waren, die tiefsten Sehnsüchte und perversen Phantasien ihrer Patienten ans Licht zu bringen.
Und diese Informationen anschließend gnadenlos und eiskalt für deren Therapie zu nutzen.
Erst zufrieden, wenn die Wahrheit vollständig auf dem Tisch lag.
Und die Therapie erfolgreich abgeschlossen war.
Welcher Ort hätte sich dafür besser geeignet als der Latexraum?
Während mein zukünftiger Patient noch völlig ahnungslos war, lief mein Kopfkino bereits auf Hochtouren.
Wie gut, dass mein Patient noch nicht wusste, was ich längst wusste.
Das Spiel konnte beginnen.
Der Patient erscheint
Tag X war herangerückt und mein ahnungsloses „Opfer“ sollte sich schon bald, mit Plug bestückt, auf meinen Gabentisch einfinden. Es würde sich mir heute sehr weit, und zwar in jeglicher Hinsicht, öffnen dürfen.
Wie befohlen, erschien mein Patient pünktlich.
Ein ausführliches Anamnesegespräch bildete den Auftakt.
Doch bevor die eigentliche Therapie beginnen konnte, galt es zunächst, Widerstände abzubauen.
Physische.
Und psychische.
Im Handumdrehen fixierte ich meinen Patienten auf meiner Liege- selbstredend gleich in optimaler Position, so dass alle Öffnungen für mich leicht zugänglich und freigelegt waren.
Wie ich diesen Zustand genieße, mein wehrloses Opfer so herrlich bewegungsunfähig vor mir zu wissen, seine Aufregung, seine Angst zu spüren- diese förmlich riechen zu können.
Allein seine Anspannung zu beobachten, war bereits ein Genuss.
Die ersten Maßnahmen
Schließlich ließ ich zunächst den Rohrstock sprechen. Er übernahm die erste Gesprächsführung.
Eine kleine Hilfe, der Tatsache, sich nun meinem Willen unterordnen zu dürfen, ins Auge zu blicken. Gnadenlos wurde er von diesem liebkost, bis er schließlich butterweich geklopft war und sich meinem Willen beugte.
Eine Sprache, die mein Patient erstaunlich gut verstand.
Und sogleich kam eine deutlich bessere Stimmung zwischen uns auf- Widerworte gab es keine mehr.
Die Kommunikation verlief plötzlich deutlich reibungsloser.
Nach dieser ersten Aufwärmübung erfolgte eine Rundumbehandlung durch mich- das Verhör und die Therapie konnten beginnen.
Diese beinhaltete gleich mehrere Punkte.
Konfrontation mit den eigenen Phantasien
Mein Patient wurde mit seinen Phantasien, Sehnsüchten und Ängsten konfrontiert.
Schritt für Schritt.
Frage für Frage.
Antwort für Antwort.
Für ihn galt es, einen Strapon nach meinen Vorstellungen hingebungsvoll zu blasen und unter meiner Aufsicht seine Fähigkeiten bezüglich der Blasetechnik zu verbessern.
Ein intensives Training folgte.
Dieses setzte ich so lange fort, bis es ihm schließlich perfekt und hingebungsvoll gelang und er es ganz offensichtlich genießen konnte.
Zwischendurch begutachtete ich seinen Hintereingang, befragte ihn unaufhaltsam weiter und tastete mich so Stück für Stück voran.
Erst ein Finger.
Dann zwei.
Dann drei.
Dabei flüsterte ich ihm immer wieder leise und zugleich bestimmt, ins Ohr, dass je weniger er mir preisgeben würde, desto mehr würden seine Öffnungen von mir strapaziert werden.
Alles geschah zu seinem Besten.
Ich drang tief in ihn ein.
Nicht nur in seinen Kopf.
In seinen Geist.
Ebenso in seinen Körper.
Setzte das Verhör schonungslos fort.
Erfuhr seine dunkelsten, mit Scham besetzten Geheimnisse
Nichts blieb vor mir verborgen.
Da lag er nun, völlig nackt und entblößt vor mir.
Nicht nur körperlich.
Vor allem innerlich.
Mit diesem Wissen vertraut, konnte die Therapie beginnen.
Die Therapie
Nun, nachdem sämtliche Fragen zu meiner Zufriedenheit beantwortet worden waren, und ich von deren Wahrheitsgehalt überzeugt war, hieß es, die noch intensivere Fortsetzung der Therapie in Angriff zu nehmen.
Der Boomer schien mir wie geschaffen dafür.
Es folgte eine Entspannungstherapie.
Schnell umhüllte ich meinen Patienten mit Latex und ließ ihn anschließend auf dem Boomer Platz nehmen.
Abermals wurde er von mir bewegungsunfähig fixiert, so dass ich die Therapie ungestört fortsetzen konnte.
Um ihn den Nachdenkprozess zu erleichtern und seine steigende Aufregung zu senken, erachtete ich es als notwendig, seinen Atem zu kontrollieren.
Unvermittelt verpasste ich ihm, ohne zu zögern, eine Gasmaske. Allmählich löste sich nun auch seine Anspannung.
Immer mehr gelang es ihm, sich mir hinzugeben.
Loszulassen.
Sich seinem Schicksal zu fügen und anzuvertrauen.
Und sich auf die Dynamik einzulassen.
Er tauchte in eine komplett andere Welt ab.
Wenn sich Widerstand auflöst
Nun, sämtliche seiner Sinne beraubt, gehörte er ganz mir, war meiner Willkür ausgeliefert.
Je tiefer er in diesen Zustand eintauchte, desto stärker löste sich sein Widerstand auf.
An seine Stelle traten Vertrauen.
Hingabe.
Und die Bereitschaft, sich vollständig auf die Erfahrung einzulassen.
Jetzt ließ ich meinem Sadismus absolut freien Lauf. Unaufhaltsam quälte ich meinen Patienten mit seiner unbefriedigten Lust, ließ ihn für mich leiden und um Erlösung betteln.
Ich genoss sein Leid und kostete es in vollen Zügen aus, auch wenn sein Gnadengesuch zwischendurch schon einmal etwas lauter ausfiel.
Seine gut gehüteten Geheimnisse ließ ich ihn immer wieder real durchleben. Unaufhörlich reizte ich ihn weiter. Das Tease and Denial war hart, er stieß an seine Grenzen, als ich mich nach Herzenslust an ihm austobte und das so lange, bis er mich anflehte, ihm Erlösung zu schenken.
Als er schließlich soweit war, alles für mich zu ertragen, lag er da: völlig erledigt, erschöpft, Wachs in meinen Händen, geöffnet, benutzt, und zugleich zufrieden und glücklich.
Seine eigenen Sehnsüchte wurden für ihn greifbar.
Seine Fantasien Realität.
Und genau darin lag der eigentliche Kern dieser Therapie.
Die Erkenntnis
Damit war bewiesen:
Selbst hartnäckige Blockaden lassen sich mit geeigneten Mitteln lösen.
In Zukunft wird mein Patient sich nicht mehr uneinsichtig den Weg ins eigene Glück versperren.
Nachklang
Zum Abschluss bedankte sich mein Patient auf die ihm angemessene Weise.
Auf allen Vieren.
Mir die Füße küssend.
Anschließend ließen wir die gemeinsame Erfahrung bei einem Gespräch ausklingen.
Und wie so oft zeigte sich:
Manche Türen öffnen sich erst, wenn man den Mut hat, hindurchzugehen.